Mikrofiltrierung und Filtrierung

MIKRONETZTROMMELFILTER

Funktion:

  • Die Mikronetztrommelfilter sind eine ideale Lösung für die Wasserfiltrierung aus den Kläranlagen.
  • Die Filter finden weiterhin ihre Anwendung bei der Wasserfiltrierung in der Papier- und Textilindustrie, in Kraftwerken, Heizkraftwerken, Fischfarmen, Tiergärten und in vielen weiteren Betrieben.

„CLI-CLO“-System:

Das Prinzip besteht aus einem einheitlichen Traggitter mit unterschiedlichem Filtriergewebe für alle Filtergrößen. Die Montage des Filtergitters verläuft sehr schnell ohne eine Benutzung von Befestigungselementen und Werkzeugen.

Vorteile:

  • wesentliche Qualitätserhöhung des gereinigten Wassers
  • minderer Raumaufwand
  • niedrige Investitions- und Betriebskosten
  • völlige Betriebsautomatisierung
  • wesentlich höhere Verlässlichkeit der Reinigung
  • hohe Beständigkeit gegen Verschleiß und Beschädigung

Variabilität:

  • gemäß dem Wasserdurchfluss durch den Filter
  • variable Platzierung
  • Dichte des Filtriergewebes
  • Material des Filtriergewebes
  • Schlammableitung mittels Gravitation oder Pumpe

SCHEIBENFILTER

Funktion:

  • Scheibenfilter sind für die Filtration größerer Abwassermengen mit Anspruch auf hohe Klarwasserqualität bestimmt.
  • Sie werden bei der Filtration des Wassers aus Abwasserkläranlagen, in Fischfarmen, in der Lebensmittel- und Papierindustrie und für die Wiederverwertung des Kühlwassers in Kraftwerken verwendet. In manchen Fällen können Filter ebenfalls für die Wiedergewinnung der Wertstoffe aus Prozesswasser dienen.

Prinzip:

Das Grundfilterelement ist ein mit Filtergewebe belegtes Filtersegment. Das in den Innenraum des Filtersegmentes hineinfließende Wasser fließt durch das Gewebe raus, auf dem Gewebe werden feine Verunreinigungen zurückgehalten. Die Segmente sind an einer Scheibenwelle befestigt. Zwölf Segmente bilden eine Scheibe. Die Zahl der Scheiben bestimmt die Kapazität und damit auch die Größe des Filters.

Wir bieten Scheibenfilter mit 4, 6, 10, 16 und 24 Scheiben mit Filtrationsbereich 5 bis 200 μm an.

Die Filtration läuft kontinuierlich ab.

Vorteile:

  • Filterung der größeren Durchflussmengen bis zu 500 l/s
  • Filtration bereits ab 5 μm
  • hohe Klarwasserqualität
  • kleine Ansprüche an bebaute Fläche im Verhältnis zur Filterkapazität
  • Alternative zu Mikrosiebtrommelfilter
  • niedrige Investitions- und Betriebskosten
  • hohe Zuverlässigkeit der Reinigung
  • hohe Beständigkeit der Konstruktion gegen Abnutzung und Beschädigung

Variabilität:

  • nach geforderter Filterkapazität
  • nach Aufstellung -im Betonkanal oder im Stahlbehälter
  • nach geforderter Filterwasserqualität
  • nach der Art der Entschlammung – durch Schwerkraft oder mit einer Pumpe

WIE KANN DIE TERTIÄRE NACHREINIGUNG IN DEN KOMMUNALKLÄRANLAGEN GELÖST WERDEN?

Zu einem wichtigen Bestandteil des Kläranlagenentwurfs wurde derzeit die tertiäre Nachreinigung. Es gibt dafür viele Gründe, vor allem ist es der Bedarf der Einhaltung strenger Parameter des Flussgebiets, das Auffangen von Unreinigkeiten auch bei Schlagregen, die Sicherheit der Abflussqualität gemäß den geforderten Parametern. Die ideale Lösung für dieWasserfiltrierung aus den Kläranlagen stellen die Mikronetztrommelfilter dar.

Hier finden sie ihre Nutzung als die dritte, letzte Reinigungsstufe. Falls die Kläranlage die geforderten Grenzwerte am Ausgang nicht ausreichend erfüllt, können sie durch die Benutzung der Mikronetztrommelfilter sicher eingehalten werden.

MIKRONETZTROMMELFILTER IN-EKO

Diese Ausführung der Mikronetztrommelfilter ist sehr beständig und ihre Konstruktion ist gut verarbeitet. Das Entwicklungsteam, das sich ausschließlich mit der Mikrofiltrierung befasst, verfügt über reiche Erfahrungen, was das Faktum bestätigt, dass bis zum Jahresende die Anzahl der hergestellten Mikronetztrommelfilter die Zahl von 1100 Stück weltweit übersteigt. Wir reihen uns so zu den vorderen Produzenten von Einrichtungen für die Mikrofiltrierung in der Welt ein.

Die gesamte Ausführung der Einrichtung legt großen Wert auf die hohe Lebensdauer des Filters und auf den Mindestverschleiß der einzelnen Teile. Die Mikronetztrommelfilter IN-EKO werden ausschließlich aus rostfreiem Stahl und aus hochwertigen Plasten hergestellt.

WIR SIND BEREIT, UNS ANZUPASSEN

ede Applikation fordert eine individuelle Auffassung. Es existieren deshalb mehrere Varianten der Einrichtung:

  • Modellreihe gemäß dem Bedarf der hydraulischen Belastung
  • Platzierung im Betonkanal oder über dem Geländeniveau auf Flanschen
  • es kann die Dichte und das Material des Filtriergewebes geändert werden
  • der Schlammabfluss aus der Filtrierung kann mittels Gravitation oder
    Schlammpumpe realisiert werden
  • verschiedene Regelungsarten und Automatisierungsstufen
  • es können ganze Blöcke von Mikronetzfiltern einfach betrieben werden

WIE FUNKTIONIERT ES?

Das feste Partikel beinhaltende Wasser fließt durch die Zuleitungsrohrleitung oder durch einen Kanal in den Innenraum der Filtriertrommel, die Unreinigkeiten werden aufgefangen auf der Innenseite des Filtriergewebes und das gereinigte Wasser fließt über das Gewebe heraus. Bei diesem Filtrierprozess befindet sich die ganze Filtrieranlage im Ruhestand (sie verbraucht keine Energie). Das Filtriergewebe wird durch die kontinuierlich zufließenden Unreinigkeiten verstopft, es erhöht sich der Widerstand des Filtertuchs gegen das Durchfließen und im Trommelinneren erhöht sich der Wasserspiegel, d.h. der hydrostatische Druck.

Beim Erreichen des eingestellten Spiegelniveaus im Innenteil der Filtriertrommel schaltet die Wasserspiegelsonde den Antrieb der Trommelrotation und gleichzeitig die Spülpumpe automatisch ein, welche das filtrierte Wasser in die Düsen des Spülsystems pumpt. Mittels des orientierten, durch spezielle Düsen herausgespritzten Wasserstroms werden die mitgerissenen Unreinigkeiten auf der Innenseite des Gewebes in einer Abfallrinne aufgefangen, die sich im Trommelinneren befindet. Der Schlamm fließt in das Schlammbecken und hier wird er mittels einer Schlammpumpe, die auch durch die Wasserspiegelsonden automatisch geregelt werden und die sich an der Wand des Schlammbeckens befinden, herausgepumpt. Im Falle der Möglichkeit des Gravitationsabflusses des Schlamms wird die Schlammpumpe nicht benutzt. Nach der Beendigung des Spülprozesses sinkt der hydrostatische Druckwiderstand und es kommt zum Ausschalten des Trommelantriebs und der Spülpumpe. Die Anlage befindet sich im Ruhestand.

Weil beim Spülprozess der Zufluss des Rohabwassers nicht unterbrochen und das Spülwasser direkt aus der Filtrieranlage entnommen wird, sind bei dieser Filterart keine nachträglichen Auffanggefäße für das Rückspülungswasser und das Schlammwasser notwendig, was zu einer wesentlichen Herabsetzung der Investitionskosten führt. Das Schlammbecken ist ein integrierter Bestandteil der Anlage.

Durch die automatische Ein- und Ausschaltung des Filters wird der elektrische Energieverbrauch minimiert, die Durchschnittsqualität des filtrierten Wassers wird erhöht, die Dichte des abfließenden Schlamms wird erhöht und die Lebensdauer der ganzen Anlage wird verlängert.

Im Falle der Untätigkeit des Mikronetzfilters wegen eines Ausfalls der elektrischen Energie kommt es nach einer gewissen Zeit zur gänzlichen Verstopfung des Filtriergewebes und das Wasser steigt bis zur Höhe des Havariespiegels. In diesem Falle wird das Wasser über den Überlauf abgeleitet, wobei das restliche filtrierte Wasser rein bleibt. Nach der Beseitigung des Untätigkeitsgrundes der Anlage kann ohne jedweden Eingriff in die Maschine wieder weiter filtriert werden. Die Spülpumpe verfügt über genügend Reinwasser zur Realisierung einer hochwertigen Spülung des Filtriergewebes. Die Anlage kehrt hiermit in den ursprünglichen Zyklus zurück.

ABSCHLUSS

Das Wasser in der Landschaft kann mit der Zeit als immer seltener vorkommend betrachtet werden. Der Mensch trägt zu dessen Verschwinden und Verunreinigung durch verschiedene Aktivitäten bei, die er als lebenswichtig betrachtet. Gleichzeitig aber liquidieren diese Aktivitäten das lebenswichtige Element für den Menschen und die übrigen Lebewesen, mit denen wir hier leben – die Landschaft. Der Mikronetztrommelfilter soll damit einen kleinen, aber bedeutenden Beitrag zur Umkehrung des Trendverlaufs der Folgen der Humanaktivitäten darstellen.